Australien 6.Teil
24. Juni 2005
Heute sollte nun unser letzter Tag in Broome sein und wir wollten ihn genießen.
Wir verabschiedeten die Kanadier, die weiter nach Perth fahren wollten.
Nach dem Frühstück packten wir unsere Taschen noch einmal komplett für den Weiterflug nach Perth um und sorgten für ein wenig Ordnung im Camper.
Neben uns auf dem Tarangau Campingplatz standen zwei große Campingwagen bevölkert mit zwei sehr netten älteren Ehepaaren aus Perth. Sogleich kamen wir ins Gespräch. Da wir einen Strandtag
eingeplant hatten, lehnten wir die nette Einladung zum Morgentee dankend ab. Dagegen nahmen wir eine Einladung zu einem abendlichen Barbeque begeistert an.
Wir verbrachten fast vier Stunden am herrlichen Meer mit Schwimmen, Möwenfüttern und Strandspaziergängen. Eine große Tafel wies darauf hin, dass der letzte Quallenalarm vor 3 Tagen war. Man
konnte also beruhigt ein kühles Bad im Meer nehmen.
Den Abend verbrachten wir feuchtfröhlich mit unseren netten Australiern bei einem australischen Barbeque.
25. Juni
Da es am Vorabend doch recht spät geworden ist, war es eine kurze Nacht.
Nach dem Frühstück packten wir unsere sieben Sachen zusammen und machten uns auf den Weg zur APOLLO-Abgabestation.
Nach mehrmaligem Fragen fanden wir endlich nach fast einer Stunde Umhergesuche die Station. Uns erwartete eine optisch sehr heruntergekommene Geschäftsstelle. Wir ließen unseren Unmut über die
Mängel am Fahrzeug freien Lauf. Den ziemlich unfreundlichen Mitarbeiter schien das nicht sonderlich zu interessieren. Er checkte das Fahrzeug durch und teilte uns mit, dass wir uns direkt an
APOLLO wenden sollten, da er nur befugt ist, die Fahrzeuge anzunehmen. Wir hatten die Nase voll und bestellten uns ein Taxi zum nahegelegenen Flughafen.
Beim Flughafencheck mußten wir uns mal wieder einer strengen Kontrolle unterwerfen. Man probierte einen neu entwickelten Computer anhand der Fingerabdrücke aus.
In der kleinen gemütlichen Abflughalle kauften wir Postkarten und eine CD von einer australischen Band. Endlich hatten wir Zeit, einige Karten an unsere Freunde zu schreiben.
Anschließend gab es noch eine nette Überraschung. Unsere zwei australischen Paare vom Tarangau Campingplatz waren dort, um eine Freundin zu begleiten, die auch nach Perth fliegen wollte. So
konnten wir uns zusammen die Wartezeit bis zum Abflug angenehm vertreiben. Beim Einstieg in eine Fokker 100 von SKYWEST winkten wir uns noch lange zu.
In der Fokker hatten wir erstaunlich viel Beinfreiheit und so landeten wir 3 Stunden später um 17:00 Uhr in Perth. Da es in Perth im Juni Winter ist, waren Temperaturen um die 16° sehr angenehm.
Es hatte volle zwei Wochen durchgeregnet und die Wettervorhersage für die nächsten 3 Tage unseres Aufenthaltes waren vielversprechend.
Nach einer kurzen Taxifahrt kamen wir im Hyatt Regency an. Das Hotel liegt sehr zentral am malerischen Swan River. Es ist architektonisch sehr interessant gebaut mit einer imposanten Lobby im
asiatischen Stil. Wir hatten einen Regency-Club-Room in der 8. Etage mit schönem Blick auf den Swan River.
Wir packten nicht lange aus, sondern begaben uns eine Etage höher in die Club-Lounge. Bei Cocktails und Canapees ließen wir es uns gut gehen. Anschließend wollten wir noch in der sehr gemütlichen
Lobbybar einen Absacker trinken. Ein Pianospieler, der in der fast leeren Hotellobby spielte, brachte uns in Stimmung. Abrupt endete zu unserem Bedauern sein Einsatz um 21:00 Uhr. Da weit und
breit nichts los war, gingen wir ziemlich früh schlafen.
26.Juni
Um 8:00 Uhr weckte uns die Sonne bei angenehmen 20°. Nach einem gemütlichen Frühstück in der Club-Lounge wollten wir die Innenstadt von Perth erkunden.
Das am Indischen Ozean und Swan River gelegene Perth (1,3 Mio. Einw.) ist nicht nur die Hauptstadt Westaustraliens, sondern auch eine der gastfreundlichsten Städte überhaupt, die sonnigste ganz
Australiens, Welthauptstadt der Segler und möglicherweise auch die isolierteste Metropole unseres Planeten. Adelaide, die nächstgelegene Stadt, liegt immerhin 2800 km weit entfernt. In Perth
herrscht ein ideales Klima, mit einer immer sanften Meeresbrise. Die Stadt führt vor allem dank dem geschäftigen Hafen Fremantle einen Lebensstil, der nichts vermissen lässt. Es ist ihr gelungen,
eine fast perfekte Enklave australischer Kultur zu errichten, mit Wolkenkratzern, Kasinos, Stadien, Museen und Gärten, mit britischen, europäischen und asiatischen Einwohnern. Perth weiss
zweifellos, wie man seine Besucher empfängt und fasziniert.
In der Innenstadt verkehrt während der Geschäftszeiten der kostenlose Busservice "City Clipper" zwischen allen Hauptshopping-Punkten. Die kostenlosen Buslinien "Blue Cat" und "Red Cat" sind
klimatisiert und erleichtern während den Sommermonaten in der Stadt erheblich das Fortkommen.
Mit einem solchen Bus fuhren wir 5 Minuten und waren schon in der Innenstadt. Da Sonntag war, hatten nicht alle Geschäfte geöffnet. In einer Wechselstube tauschten wir Travellerschecks und
bekamen von der Dame am Schalter gute Tipps für unser Sightseeing. Wir wuselten uns durch die Shops und fuhren anschließend bei strahlendem Sonnenschein mit dem Zug in das 19 Kilometer entferne
Fremantle, dem Hafen von Perth. Die Fahrt mit dem Zug war unkompliziert und dauerte eine halbe Stunde.
Der Hafen von Perth mit seinem Städtchen viktorianischer Prägung ist tagsüber und abends einen Ausflug wert. Zwar verfügt der Ort über keine Top-Sehenswürdigkeiten, aber er besitzt einen
reizvollen südländischen Charme.
Um 8:00 Uhr weckte uns die Sonne bei angenehmen 20°. Nach einem gemütlichen Frühstück in der Club-Lounge wollten wir die Innenstadt von Perth erkunden.
Das am Indischen Ozean und Swan River gelegene Perth (1,3 Mio. Einw.) ist nicht nur die Hauptstadt Westaustraliens, sondern auch eine der gastfreundlichsten Städte überhaupt, die sonnigste ganz
Australiens, Welthauptstadt der Segler und möglicherweise auch die isolierteste Metropole unseres Planeten. Adelaide, die nächstgelegene Stadt, liegt immerhin 2800 km weit entfernt. In Perth
herrscht ein ideales, heisses Klima, gemässigt von einer sanften Meerbrise. Die Stadt führt vor allem dank dem geschäftigen Hafen Fremantle einen Lebens¬stil, der nichts vermissen lässt. Es ist
ihr gelungen, eine fast perfekte Enklave australischer Kultur zu errichten, mit Wolkenkratzern, Kasinos, Stadien, Museen und Gärten, mit britischen, europäischen und asiatischen Einwohnern. Perth
weiss zweifellos, wie man seine Besucher empfängt und fasziniert.
In der Innenstadt verkehrt während der Geschäftszeiten der kostenlose Busservice "City Clipper" zwischen allen Hauptshopping-Punkten. Die kostenlosen Buslinien "Blue Cat" und "Red Cat" sind
klimatisiert und erleichtern während den Sommermonaten in der Stadt erheblich das Fortkommen.
Mit einem solchen Bus fuhren wir 5 Minuten und waren schon in der Innenstadt. Da Sonntag war, hatten nicht alle Geschäfte geöffnet. In einer Wechselstube tauschten wir Travellerschecks und
bekamen von der Dame am Schalter gute Tipps für unser Sightseeing. Wir wuselten uns durch die Shops und fuhren anschließend bei strahlendem Sonnenschein mit dem Zug in das 19 Kilometer entferne
Fremantle, dem Hafen von Perth. Die Fahrt mit dem Zug war unkompliziert und dauerte eine halbe Stunde.
Der Hafen von Perth mit seinem Städtchen viktorianischer Prägung ist tagsüber und abends einen Ausflug wert. Zwar verfügt der Ort über keine Top-Sehenswürdigkeiten, aber er besitzt einen
reizvollen südländischen Charme.
Der Hafen ist recht sehenswert. Große Containerschiffe werden hier mit Autos, Waren oder auch lebenden Schafen beladen. Es gibt ein interessantes Marinemuseum und ein U-Boot zu besichtigen. An
der Hafenmeile reihen sich unzählige Pubs aneinander. Man konnte bei Livemusik draußen sitzen und die Sonnenstrahlen genießen. Hinter den Pubs gab es riesige Markthallen mit Trödel, Food-Ständen,
Friseur, Obst- und Asienläden. Wir erstanden eine große Tüte Souveniers und machten uns auf den Weg nach etwas Essbarem. In der kleinen Stadt von Fremantle tobte der Bär. Nach 2 Wochen Dauerregen
war bei diesem tollen Sonntagswetter alles auf den Beinen. Hunderte von Restaurants, Cafes und Take-Away-Läden reihen sich aneinander. Da die Lokalitäten brechend voll waren, ließen wir uns bei
der Fastfoodkette Subway ein Riesensandwich und Coke schmecken.
Gegen 16:30 Uhr machten wir uns auf den Rückweg. Den Abend genossen wir in unserer Club-Lounge und gingen noch auf einen Absacker ins benachbarte Sheraton-Hotel.
26.Juni
Wieder erwartete uns ein sommerlicher Tag. Nach dem Frühstück machten wir einen Spaziergang entlang des Swan River. Unser Vorhaben den Kings Park und Botanical Garden zu besichtigen scheiterte,
da beide Parks geschlossen waren. Durch die Regenmassen sind die Wege des Parks weggespült worden und waren somit unpassierbar.
Anschließend schlenderten wir zurück zum Hotel und verbrachten den Nachmittag am Pool.
Den Abend verbrachten wir wieder in der Club-Lounge und gingen anschließend in die American-Bar des Hyatt Hotels. Auch in dieser Bar waren wir fast wieder die einzigen Gäste. Wir aßen ein
leckeres Club-Sandwich, genehmigten uns einige VB's und unterhielten uns mit einem netten Mädel aus dem Servicebereich, sie lebt mit Aboriginals und hatte Einiges zu erzählen.
27. & 28.Juni
Wieder war die Nacht totenstill im Hotel und wir schliefen tief und fest. Nach dem Frühstück führte uns der heutige Spaziergang - wieder bei herrlichem Sonnenschein - durch das Bankenviertel nach
Northbridge. Northbridge ist das wahre Kneipen- und Club-Viertel der Innenstadt. Hier findet sich alles, von Fastfood zu Nobelrestaurants, von Karaoke Bar zu Irishpub, zahlreiche Clubs mit fast
täglicher Livemusik von lokalen Bands.
In einem kleinen Restaurant mit Außenterrasse aßen wir eine Kleinigkeit zu Mittag und genossen die herrlich wärmenden Sonnenstrahlen.
Anschließend schlenderten wir zurück zum Hotel und packten unsere Sachen zusammen. Ein letzter Blick auf den Swan River machte uns den Abschied von Australien nicht leichter.
Perth ist die Stadt des „Easygoing":
Hier kann man unbeschwert leben.
Mediterranes Klima, freundliche Einwohner, wunderbare Strände mit garantiertem Sonnenuntergang im Meer, umfangreiches Kneipen-, Restaurant- und Kultur-Leben.
Unser Taxi brachte uns zum Flughafen. Um 23:00 Uhr saßen wir bereits in der Business Class der Emirates und landeten nach einer Zwischenlandung in Dubai am 29. Juni 2005 wieder gesund und munter
um 14:00 Uhr in Düsseldorf.
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