Jamaika 1994

Jamaika 1994

Christoph Kolumbus betrat als erster Europäer 1494 Jamaika. Jamaika ist die drittgrößte Insel der Großen Antillen. Die Hauptstadt Kingston ist mit ca. 585.300 Einwohnern die größte Stadt. Im Nordwesten liegt Monego Bay. Die ca. 82.669 Einwohner zählende Stadt ist Touristenziel und wichtiger Exporthafen.

 

Jamaika ist in  drei Zonen eingeteilt. Trockenwald entlang der Küste, Feuchtwald im hochgelegenen Landesinneren und Mangroven entlang einiger Küstenabschnitte.

 

Besonders geprägt ist die Insel durch den Reggae, der von Bob Marley, Peter Tosh und Big Mountain in der ganzen Welt verbreitet wurde.

 

Wir entschlossen uns für einen zweiwöchigen Aufenthalt in Ochos Rios. Unser Hotel Ocean Sands - war ein kleines gemütliches Hotel mit ca. 30 Zimmern wenige Gehminuten vom Zentrum. Man hatte die Möglichkeit im Pool zu schwimmen und gleichzeitig auf das Meer zu schauen. Auf dem Pier direkt am Meer befanden sich ein Restaurant und eine gemütliche Bar.

 

Auch der Hafen von Ochos Rios ist nicht weit. Hier liegen die großen Kreuzfahrt-schiffe. Weitere Unterhaltungsmöglichkeiten im Ort bieten Reggae-Bars und Restaurants.


Dunn’s River Falls

 

Bei einem Ausflug in die Umgebung besuchten wir unter anderem die größte Touristenattraktion in Ochos Rios - die Dunn’s River Falls -. Der Dunn’s River stürzt auf einer Strecke von 100 Metern in mehreren Etappen mit rasanter Geschwindigkeit in seine Mündung. Für die vielen Touristen, die dort hinkommen, ist es ein Spaß, von der Mündung am Meer aus gegen die Strömung über die Felsen zu klettern, bis man meist völlig durchnässt sein Ziel erreicht. Wir hatten einen netten Guide, der uns für einen Tipp trocken ans Ziel brachte. Die anderen Ausflügler, die sich nicht erkenntlich zeigten, wurden bewusst mit samt der Kamera-Ausrüstung unter Wasser getaucht. Wir hatten unseren Spass.

 

Ausflug zum Black River


An der Südwestküste der Insel liegt an der Mündung des Flusses Black River der gleichnamige Ort. Die größte Attraktion ist eine Bootsfahrt auf dem 70 km langen Black River. Er trägt diesen Namen aufgrund seines tiefschwarzen Flussbettes. Die Ufer des Black River sind mit Schilf und Mangroven bewachsen. Es gibt im Fluss viele Krokodile, die aber recht friedlich sind. Dennoch sollte man vorsichtig sein. Auch auf unserer Tour begrüßte uns ein etwa zwei Meter langes Krokodil.

 

Fahrt nach Port Antonio

 

Unser Ausflug ging vorbei an kleinen lebhaften Ortschaften, Bananenplantagen und Zuckerrohrplantagen nach Port Antonio. Port Antonio ist ein Hafenstädtchen vor den hoch aufragenden Bergen der Blue Mountains. Einst war Port Antonio die Bananen-Hauptstadt der Welt. Der Jamaikaner Harry Belafonte mit seinem berühmten Song „Banana Boat“ hat Port Antonio besungen und somit weltberühmt gemacht.

 

Zwei Wochen sind viel zu kurz, um diese wunderschöne Karibikinsel zu erkunden. Irgendwann kommen wir wieder.

 

 

 

 

 

 

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Evelyn Ruhnke

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